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Endlich angekommen!

Hallo ihr Lieben,

ich muss zugeben, dass es gestern schon ein komisches Gefühl im Flieger war. Die Vorfreude darauf alle Menschen wiederzusehen, die man über die Jahre hinweg liebgewonnen und vermisst hat, verdrängte oft die Tatsache, dass man gleichzeitig auch seiner Familie und seinen Freunden "Lebwohl" sagen muss. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal für all' die herzlichen Verabschiedungen und Wünsche bedanken

Nachdem ich in Düsseldorf durch alle Sicherheitskontrollen gegangen war, wurde es um 9:45 Uhr also ernst und ich stieg in das Flugzeug nach Chicago. Obwohl ich einen Platz in der Mitte der Flugzeuges erwischte, war der Flug gut und wir erreichten Chicago 15 Minuten eher als geplant. Ich musste schon ein bisschen schmunzeln, da mich das gute amerikanische Essen schneller erreichte, als mir lieb war: Es gab deep-dish Pizza mit extra Käse. Für alle, die noch nicht in den Genuss von Chicagos bekannter Pizza gekommen sind: Es handelt sich hierbei um eine Pizza mit der Höhe einer Quiche, die bis zum Rand aus Käse besteht. Die Amerikanerin neben mir schaffte es faszinierender Weise nur den Käse zu essen, welcher von der Menge wohl einem geschmolzenen Mozarella Käse gleichkam  

In Chicago schaffte ich es reibungslos durch den Zoll und weitere Pass- und Gepäckkontrollen, die neuerdings nicht nur von einem verlangen selbst Fingerabdrücke und Fotos an Automaten zu verteilen, sondern auch Hunde beinhalten, welche an der Leine durch die Menschenmengen geführt werden, bevor man sich dann seiner Schuhe entledigen darf, um endlich an sein Gate für den Anschlussflug zu gelangen. Meine Koffer haben es unversehrt und ungeöffnet bis nach Traverse City geschafft, wo mich meine gesamte Gastfamilie in Empfang nahm. Megans Training war wegen Starkregen ausgefallen, sodass wir gemeinsam nach Hause fuhren und ich meine Gastgeschenke verteilte. Schokolade wird hier immer noch mit großen sehnsüchtigen Augen begrüßt, wie man es von Kleinkindern am Nikolaustag in Deutschland kennt Ich konnte sogar schon Megans Freund James kennenlernen. Echt ein netter junger Mann, der sich für die Milka Schokolade so oft bedankte, dass es mir schon fast unangenehm war, weil die lila Tafel mir plötzlich wie ein teures Schmuckstück vorkam. 

Abends saßen wir dann noch gemeinsam in der Küche und ich erfuhr die Neuigkeiten der letzten Wochen. Gerade ist es 6:40 Uhr und ich sitze gemütlich in meinem neuen "Kingsize" Bett in meinem alten Zimmer. Tammy hat es extra noch einmal gestrichen, weil sie ein schlechtes Gewissen hatte, dass sie meinen Schreibtisch und mein Bett an eine andere Familie mit Austauschschüler weitergegeben hatte. Zum Glück brauche ich ja in den nächsten 3 Monaten keinen Schreibtisch

Jetzt werde ich mich ans Auspacken begeben damit ich beim nächsten Mal mein neues Zimmer bloggen kann.

Hier schon einmal ein Foto von Megan, ihrer neuen Mütze und mir

 

Bis bald,

Ronni

18.10.14 12:48
 


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